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Parodontose

Was ist Parodontose / Parodontitis?

Bei Parodontitis, auch Parodontose genannt, führen Bakterien und deren Giftstoffe zu einer Entzündung des Zahnfleischs, worauf eine Zerstörung des Kieferknochens folgt. Die Zähne verlieren immer mehr an Halt und gehen letztlich verloren. Unangenehme und typische Begleiterscheinungen der Parodontose sind: Mundgeruch, gerötetes, blutendes, schmerzendes Zahnfleisch und unschöne Beläge auf den Zähnen. Rauchen und allgemeine Erkrankungen können die Entwicklung der Parodontitis begünstigen.

Parodontose / Parodontitis: betrifft das auch mich?

In Deutschland leiden mehr als 75 Prozent der Erwachsenen unter Parodontose und deren Folgen – Zahnfleischbluten, Mundgeruch, freiliegende temperaturempfindliche Zahnhälse, Zahnlockerung oder im fortgeschrittenen Stadium sogar Zahnverlust. Ab dem 40. Lebensjahr gehen mehr Zähne wegen Parodontose verloren als durch Karies. Parodontose-Bakterien erhöhen die Chancen auf Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Rheuma und Frühgeburten.

Wie lässt sich Parodontose vermeiden und behandeln?

Um Parodontitis von Beginn an zu vermeiden, empfehlen wir unseren Patienten regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung als Prophylaxe durchzuführen. Sollte die Parodontose bei Ihnen bereits existieren, lässt sie sich mit einer Parodontitis-Therapie gezielt bekämpfen. Zunächst werden alle Zähne von Belägen und Zahnstein befreit, um ein Ausheilen des Zahnfleischsaumes zu ermöglichen. Nachdem die oberflächliche Entzündung abgeheilt ist, werden unter örtlicher Betäubung Zahn- und Wurzeloberflächen sowie Zahnfleisch- und Knochentaschen gründlich bis in die Tiefe gereinigt, um die Bakterienzahl zu reduzieren. Im Anschluss werden die Zahnoberflächen gründlich poliert, sodass einer Neuanlagerung von Zahnbelag und Zahnstein vorgebeugt wird.

Was kommt nach der Parodontose-Therapie?

Die Patienten nehmen an dem Parodontose-Nachsorgeprogramm teil, sodass der Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates regelmäßig im Rahmen der professionellen Zahnreinigung kontrolliert wird. Eine eventuell neu auftretende Parodontose kann dann sofort behandelt und vernichtet werden.

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